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Retailer, Importeure,Konformitätsverantwortliche, (potentielle) Plattformhändler und Start-ups.

 

Immer häufiger werden Produkte auf dem Markt angeboten, welche kein Prüfzeichen einer unabhängigen Prüfstelle aufweisen, sondern lediglich die obligatorische “CE-Kennzeichnung”. 

Hierbei ist jedoch äusserste Vorsicht  im Hinblick auf eine deutsche oder vielleicht auch europäische Vermarktung geboten. Ohne Vorlage und Verifizierung von auf harmonisierten Normen basierenden Prüfberichten (“Konformitätsvermutung”) gehen die o.g. Akteure immer ein sehr hohes Risiko ein.

Selbst grosse Retailer sehen es mittlerweile als unerlässlich an, die vom Hersteller angeforderten Konformitätsunterlagen in eigenen QM- Abteilungen oder Laboren zu verifizieren.

Marktauffälligkeiten, verbunden mit behördlich verfügten Massnahmen, können, unabhängig von den Stückzahlen, einen kosten- und zeitintensiven  Aufwand erfordern.

Eine CE- Kennzeichnung ist kein Prüfsiegel und bestätigt keine Übereinstimmung mit harmonisierten Sicherheitsnormen und garantiert auch keine Übereinstimmung mit den für das Produkt geltenden EU-Richtlinien..

Unzählige Produkte werden Woche für Woche auffällig und wegen gravierender Sicherheitsmängel in der RAPEX-Liste (Rapid Exchange wöchentlich veröffentlicht. (Schnellwarnsystem der EU für alle gefährlichen Konsumgüter) Video

 

Das hat zur Folge, dass diese Produkte von einer der folgenden behördlichen Massnahmen betroffen sein können:

  • Rückruf des betroffenen Produktes vom Endverbraucher durch einen der o.g. Akteure der Lieferkette  
  • Sofortige EU-weite Vertriebsuntersagung.

Elektrogeräte und Zubehör, Leuchten und Lichterkette machen mit einem Gesamtanteil von 11,9 % vor Bekleidung/Textilien und Modeartikeln (11,7%) den grössten Teil der beanstandeten Produkte aus, ohne Berücksichtigung von Kraftfahrzeugen (19,8%)

 

Die überwiegende Zahl der als risikoreich eingestuften Produkte, die von den europäischen Mitgliedsstaaten im Jahr 2017 gemeldet wurden, stammte aus China. Beleuchtungsprodukte - meist LED-Lampen oder Lichterketten- und USB-Ladergeräte sowie Netzteile stammen weiterhin meist aus China.                                                                  (Quelle:  BAUA Jahresbericht Gefährliche Produkte 2018,”Informationen zur Produktsicherheit”)

 

                 

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